Handball und mehr

DSC_0118_entVon Lehrern und Schülern der damaligen 108. Volksschule in der Gotenburger Straße 8 im Jahr 1911 gegründet, entwickelte sich der Verein rund um die Achse Prinzenallee/Wollankstraße zu einem erfolgreichen Turn- und Leichtathletikverein. Hinzu kamen später Fußball-, Hockey-, Faust- und Handball-Abteilungen. Nach vielen sportlichen Erfolgen brach gegen Ende des Zweiten Weltkriegs der sportliche Betrieb zusammen.


1951 wurde der Sportbetrieb wieder aufgenommen. Bis zu 500 Jugendliche bevölkerten die Turnhallen und Sportplätze. Einige der überlebenden Turner wurden Turn- und Leichtathletiktrainer, später auch Handballtrainer. Die übrigen Altersturner bildeten lange Zeit eine erfolgreiche Kegler- sowie Faustballabteilung. Sportlehrer Hoffmann vom Diesterweg-Gymnasium führte uns Jugendturner nebenher an den Handballsport heran.

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Handballabteilung zur stärksten Abteilung und war unter zwölf Weddinger Handballvereinen einer der erfolgsreichsten. Die Handballer – mit acht spielenden Mannschaften – bilden heute, neben Freizeitvolleyball, Koronarsport und Alternativ-Frisbee mit zirka 200 Mitgliedern die Hauptabteilung des Vereins. Seit vielen Jahren sind wir einer der führenden Ausbildungsvereine in Berlin. Gut ausgebildete, lizensierte Trainer sorgen schon bei den Jüngsten für eine sorgfältige, altersgerechte Grundlagenausbildung.

Um der übermächtigen Konkurrenz der Fußballvereine im Kiez wenigsten etwas Parolie bieten zu können, versuchen wir schon frühzeitig dagegen zu steuern. Etwas entgegen kommt uns dabei, dass alle unsere acht Trainingsgruppen, von den Kleinsten bis zu den Erwachsenen, in der Sporthalle Koloniestraße/Ecke Osloer Straße ihr Training und die Heimspiele bestreiten. Für interessierte Eltern: Unsere Pampas-Gruppe der Drei- bis Fünfjährigen tobt freitags ab 16.30 Uhr durch die Halle und lernt dabei, Ballgefühl zu entwickeln.

Mittwochs ab 17 Uhr kommen dann die Älteren dran. Dann geht es für die Fünf- bis Siebenjährigen in der Zwergen-Truppe zum Handballtraining. Die ersten Grundlagenübungen stehen auf dem Plan: Laufen, Fangen und Werfen, sowie erste kleine Spiele unter- und gegeneinander. Die erste im Spielbetrieb aktive Mannschaft ist die Mannschaft der Jungen und Mädchen der F-Jugend (ab sieben Jahre, gemischt) mit Weiterführung über die E-Jugend bis zur Frauenmannschaft (ab 16 Jahre) beziehungsweise zur Männermannschaft (ab 17 Jahre).
Niedrig gehaltene Beiträge (Kinder und Jugendliche: 6,50 Euro im Monat) sollen es allen Familien ermöglichen, ihre Kinder zu uns zu schicken. Natürlich kann die Jugendabteilung nicht von den hereinkommenden Beiträgen leben. Kosten für Sportmaterialien und altersgerechte Handbälle, Abgaben an den Handballverband, Schiedsrichterkosten und Spielkleidung können nur durch die Beiträge und Zuwendungen unserer Alterssportler ausgeglichen werden. Denn leider haben wir nicht den richtigen Draht zu den entsprechenden Geldquellen wie einige andere Sportvereine.

Es wird immer von Integration gesprochen – wir leben sie seit Jahrzehnten. Unsere Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben bei uns immer eine zweite Heimstatt gefunden.

Für weitere Auskünfte über unseren (Familien-)Verein rufen sie mich einfach mal an unter ☎ (030) 4 11 42 20 beziehungsweise schicken sie eine E-Mail an Unkas.w@t.online.de. Weitere Informationen erhalten sie auch über unsere Homepage http://www.tus1911.de.

Text: Reinhard (Unkas) Wodrich, Foto: Alexandra Resch

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