Ich bin Soldiner! (9)

Urs (rechts) und Tarek an der Fußgängerunterführung. Foto: Jutta Gruber

Urs (rechts) und Tarek an der Fußgängerunterführung. Foto: Jutta Gruber

Wer sind die Menschen, die im Soldiner Kiez wohnen? Leben sie gern hier und warum sind sie gerade in diesem Teil der Stadt? In dieser Serie geht es um solche Fragen, Nachbarn werden vorgestellt. Die Porträts unter dem Motto „Ich bin Soldiner!“ erscheinen im Kiezmagazin und sollen später in einer Ausstellung im öffentlichen Raum gezeigt werden.

Urs, 19 Jahre und Tarek, 18 Jahre: Wir wohnen nur wenige hundert Meter Luftlinie voneinander entfernt, jeder von uns auf der jeweils anderen Seite der Bösebrücke, die lange Ost- und Westberlin voneinander trennte. Das mit der Mauer ist ja schon ewig her und wir wissen davon nur aus dem Geschichtsunterricht. Aber ganz im Ernst: Immer wenn wir durch die Fußgängerunterführung hinter der Kegelbahn in der Grüntalerstraße gehen, um uns zu besuchen, haben wir das Gefühl in eine etwas andere Welt zu kommen. Wir haben uns schon oft gefragt, ob das nur daran liegt, dass man dort vom Soldiner Kiez ins feinere ehemalige Botschafterviertel vom Prenzlauer Berg kommt beziehungsweise umgekehrt. Oder ob man dort vielleicht doch die Grenze irgendwie atmosphärisch noch ein wenig spürt? So oder so: Für unsere Freundschaft gehen wir auf jeden Fall gern über Grenzen.

Interview und Foto: Jutta Gruber

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