Ich bin Soldiner! (14)

Jacob. Foto: Stefanie Rumpler

Wer sind die Menschen, die im Soldiner Kiez wohnen? Leben sie gern hier und warum sind sie gerade in diesem Teil der Stadt? In dieser Serie geht es um solche Fragen, Nachbarn werden vorgestellt. Die Porträts unter dem Motto „Ich bin Soldiner!“ erscheinen im Kiezmagazin und sollen später in einer Ausstellung im öffentlichen Raum gezeigt werden.

Henrik: Ich lebe seit 13 Jahren mit Freunden, Musikern und Künstlern zusammen in einem Haus, das lange Zeit das letzte unsanierte unserer Straße war. Die charmante Abgerissenheit des Gebäudes wussten wir immer zu würdigen. 2007 haben wir dann im Erdgeschoss den Kulturpalast Wedding International eröffnet, in dem wir Ausstellungen machen. Die letzte Galerie vor dem Friedhof sozusagen. Ich liebe diesen Kiez sehr, es ist eigentlich wie auf dem Dorf – nur mit Hunden statt Hühnern. Es gibt hier eine kulturelle Mischung, die man unter Artenschutz stellen sollte, wobei ich mir wünsche, dass mehr Interaktion zwischen den verschiedenen Kulturen stattfindet, mehr Austausch und mehr selbstverständliches Miteinander. Dafür steht auch der Kulturpalast: Im wörtlichen Sinne eine internationale Hochzeit.

Interview: Christian Scherch, Foto:Stefanie Rumpler 

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