Redaktionshandbuch

Auf dieser Seite werden häufig gestellte Fragen zum journalistischen Arbeiten beantwortet. Darüber hinaus gibt es Tipps zur Arbeit einer ehrenamtlichen Redaktion. Sie richten sich an alle, die Beiträge für das Kiezmagazin Soldiner verfassen, aber natürlich können sich hier auch alle anderen Schreibinteressierten umsehen. Zu vielen Themen hat die Bürgerredaktion bereits Weiterbildungen angeboten.

Fragen – Antworten

Wie finde ich ein Thema fürs Kiezmagazin?
Wann darf ich Menschen auf Fotos abbilden?
Was sind journalistischen Darstellungsformen?
Wie informiert man den Leser richtig?
Wie kann ich meine Meinung sagen?
Wie kann ich eine Geschichte erzählen?
Wie schreibe ich kurze Texte?
Wie sortiere ich meine Fotos?
Kann mir Facebook beim Verbreiten von Texten helfen?
Was muss ich beachten, wenn ich ein Magazin drucken möchte?
Wie kann der Redaktionsblog besser gefunden werden?
Wie ist der Zeitablauf bei der Produktion des Kiezmagazins?
Wie funktioniert Twitter?
Wie verwende ich eine einfache Sprache? (wird ergänzt)


Wie finde ich ein Thema fürs Kiezmagazin?

Die Artikel in einem Kiezmagazin brauchen einen Bezug zum Verbreitungsgebiet. Der wichtigste Rat ist deshalb: Geht mit offenen Augen und Ohren durchs Viertel! Was fällt euch auf, wenn ihr durch den Kiez lauft? Wird irgendwo gebaut? Ist etwas anders als sonst? Worüber reden die Nachbarn? Guckt doch mal beim Bäcker vorbei oder fragt beim Frisör nach Neuigkeiten. Gibt es interessante Plakate oder Veranstaltungsflyer im Kiez?

Auch der Blick in den Kalender hilft. Wenn im Kiez der Frühling beginnt, finden sich viele Themen rund um den Garten oder den Frühjahrsputz. Beginnt der Schuljahr, lohnt vielleicht ein Anruf bei der Schule in der Nachbarschaft. Was gibt es da Neues? Überlegt euch, wie ihr einen lokalen Bezug herstellen könnt. Schaut auch mal auf die Gründungsdaten der Schulen, Vereine oder der Bibliothek. Jubiläen bieten einen willkommen Anlass für eine Berichterstattung.

Schaut auch mal in andere Kiezmagazine oder in andere Medien aus Berlin, zum Beispiel Tageszeitungen. Viele aktuelle Themen lassen sich auf den Soldiner Kiez beziehen. Die Hauptstadt ist im Berlinale-Fieber, aber unser Kiez hat kein Kino? Vielleicht finden wir einen Filmstudenten aus dem Kiez, der im Berlinale-Palast jobbt und den wir porträtieren können.
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Wann darf ich Menschen auf Fotos abbilden?

Grundsätzlich darf jeder Mensch selbst bestimmen, ob Fotos von ihm oder ihr veröffentlicht werden dürfen. Deshalb fragt immer nach, wenn ihr eine Veröffentlichung plant, ob das der oder dem Abgebildeten recht ist. Bei Kindern müssen die Eltern zustimmen (zur Sicherheit schriftlich).

In bestimmten Fällen dürfen Fotos von Menschen veröffentlicht werden, auch wenn sie nicht ausdrücklich ihr Einverständnis gegeben haben:

1. Wissen um die mediale Publikation: Das wird zum Beispiel vorausgesetzt, wenn jemand einem Kamerateam ein Interview gibt, oder ein Darsteller (Model, Akrobat, Moderator) im öffentlichen Raum auftritt.

2. Personen der Zeitgeschichte: Die Veröffentlichung von Fotos ist bei Personen der Zeitgeschichte grundsätzlich zulässig, wenn ein Bild veröffentlicht wird, das zu einer Debatte von allgemeinem Interesse beitragen kann. Menschen, die von Amts oder Berufs wegen regelmäßig in der Öffentlichkeit stehen, gelten als Personen der Zeitgeschichte. Dazu zählen zum Beispiel Politiker, Schauspieler, Fernsehmoderatoren und bekannte Sportler. Doch Vorsicht: Auch Prominente haben ein Recht auf Privatsphäre, weshalb nicht jedes Foto veröffentlicht werden darf.

3. Personen als Beiwerk: Die Menschen stehen dabei nicht im Zentrum des Bildmotivs, sind nicht auf den ersten Blick erkennbar und könnten theoretisch auch weggelassen werden, ohne die Bildaussage zu ändern.

4. Gruppenbilder bei einer öffentlichen Versammlung: Wenn Personen in einer Gruppe von mindestens zehn Personen bei einer öffentlichen (!) Versammlung, einem Event oder sonstigen Aufzügen abgebildet werden, ohne dass dabei einzelne Personen in den Fokus gerückt werden.

Öffentlich sind Kongresse, Sportveranstaltungen, Demos, Straßenumzüge und ähnliche Veranstaltungen, die frei für jedermann zugänglich sind. Hier muss ein Besucher damit rechnen, dass Aufnahmen zur Dokumentation und Berichterstattung gemacht werden. Jedoch darf auch hier keine Einzelperson speziell erkennbar sein. Ein Redner bei einer Veranstaltung darf aber durchaus abgebildet werden.

Als nicht-öffentlich gelten private Veranstaltungen wie einem Fußballspiel im Stadion, einem Konzert oder einer Theateraufführung im geschlossenen Rahmen benötigt der Filmer oder Fotograf eine Genehmigung vom Veranstalter. Als nicht öffentlich gelten auch Reisende in einem Zug, Besucher eines Restaurants oder eines Freibades.
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Was sind journalistischen Darstellungsformen?

Als Darstellungsform bezeichnet man im Journalismus die unterschiedlichen Arten von Artikeln. Am wichtigsten ist dabei die Unterscheidung zwischen Darstellungsformen, die der Informationsvermittlung dienen, und kommentierende Darstellungsformen, in denen die Meinungsäußerung im Vordergrund steht. Beides sollte möglichst nicht vermischt werden.
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Wie informiert man den Leser richtig?

Es gibt verschiedene Textarten, die zur Informationsübermittlung geeignet sind. Die Nachricht sollte objektiv aktuelle Sachverhalte darstellen. Sie beantwortet die W-Fragen (Wer, was, wann, wo, warum) und darf nicht die persönliche Meinung des Autors beinhalten. Sie ist kurz und schnörkellos und soll klar angeben, worum es geht. Das Wichtigste steht am Anfang. Sehr kurze Nachrichten heißen meistens Meldung, längere Beiträge werden Bericht genannt.

Die Analyse (auch Hintergrundbericht genannt) ordnet Nachrichten in einen größeren Zusammenhang ein. Sie versucht, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären, um dem Leser Orientierung zu bieten. Die Analyse ist unparteiisch, der Autor enthält sich seiner persönlichen Meinung.

Das Experteninterview wird primär genutzt, um zu informieren. Der Autor befragt einen Fachmann oder eine Fachfrau, um ein komplexes Thema zu erschließen und Zusammenhänge deutlich zu machen.

Die Anleitung ist keine klassische journalistische Darstellungsform. Servicetexte dieser Art sind jedoch typisch für Medien (Print, Online, TV und Radio). Der Autor erklärt, wie der Leser vorgehen sollte, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, zum Beispiel einen Sonnenbrand zu verhindern, einen neuen Job zu finden oder eine glückliche Beziehung zu führen.
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Wie kann ich meine Meinung sagen?

Der Kommentar bewertet eine aktuelle Nachricht. Der Autor bezieht dazu klar Stellung. Neben der Meinung braucht der Kommentar auch ein Fazit, also eine Schlussfolgerung. Sonderformen des Kommentars sind der Leitartikel, die Kolumne und die Kritik.

Der Leitartikel gibt die Meinung der Redaktion zu einem wichtigen aktuellen Thema wieder. In der Zeitung steht der Leitartikel auf der ersten Seite oder an erster Stelle im Kommentarbereich. Die Kolumne erscheint regelmäßig; die einzelnen Beiträge sind meist vom selben Autor verfasst. Er oder sie erzählt eine Geschichte, die häufig in der Ich-Form verfasst ist. Die Kolumne ist ein Meinungsbeitrag, muss sich aber nicht auf eine Nachricht beziehen. Die Kritik oder Rezension beurteilt ein meist künstlerisches Produkt wie einen Roman, ein Theaterstück, einen Kinofilm oder ein Konzert.

Die Glosse bewertet das aktuelle Geschehen auf eine ironische, teils sarkastische Weise. Sie transportiert eine klare Meinung und läuft in der Regel auf eine Pointe zu.
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Wie kann ich eine Geschichte erzählen?

Mit einer Geschichte ist im Journalismus keine Roman oder Märchen gemeint. Es geht vielmehr um erzählerische Text. Dazu zählt unter anderem die Reportage. Sie stellt Personen und Situationen mit erzählenden Stilmitteln (szenische Schilderungen, Vergleiche …) dar. Dabei kann auch die Ich-Form verwendet werden. Im Zentrum steht, was der Beobachter sieht und erlebt. Der Leser soll die Geschehnisse aus der Perspektive des Reporters miterleben können.

Das Feature ist eine Darstellungsform, die ein Thema anhand von Fakten UND konkreten erzählerischen Beispielen behandelt. Sachverhalte werden durch kleine Geschichten, Szenen und Zitate veranschaulicht. Aber: Wie die Nachricht berichtet auch das Feature allein über Tatsachen. Fabulieren und Kommentieren sind nicht erlaubt.

Das Porträt rückt eine einzelne Person in den Mittelpunkt. Dabei kann es sich um einen prominenten oder unbekannten Menschen handeln. In vielen Fällen hat der Autor mit dem Porträtierten gesprochen, aber es ist auch möglich, ein Porträt auf Basis anderer Quellen zu verfassen. Das porträtierende Interview dient dazu, eine Person und ihre Sicht auf die Welt näher kennenzulernen.
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Wie schreibe ich kurze Texte?

Bei kurzen Artikeln steht meist die Informationsvermittlung im Mittelpunkt. Meldung oder Nachricht werden diese kurzen Artikel genannt. Damit der Leser so schnell wie möglich erfährt, worum es geht, werden die Informationen in einer Nachricht in der Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt. Am Anfang solltet ihr euch also fragen: Was ist die wichtigste Information? Was würde ich schreiben, wenn ich nur einen Satz zur Verfügung hätte? Schon habt ihr den Anfang eurer Nachricht.

Danach folgen weitere wichtige Fakten, die sich genau wie die Info aus dem ersten Satz in den Antworten auf die so genannten sieben W-Fragen finden lassen. Die Reihenfolge sieht dabei oft so aus:
1. Wer? Was? Wann? Wo?
2. Welche Quelle?
3. Wie? Warum?

Nachrichten sollten leicht von hinten zu kürzen sein, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen. Deshalb stehen die am ehesten verzichtbaren Details am Ende.
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Wie sortiere ich meine Fotos?

Um sich in einem wachsenden Fotoarchiv besser zurecht zu finden, ist es langfristig gesehen gut, einige Tipps zu beherzigen. Schon mit der Benennung der Fotodatei kann man es sich leichter machen. Besonders geeignet sind Dateinamen nach dem Muster „Jahr-Monat-Tag_fortlaufende Nummer.Dateiendung“.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die Fotodaten auszufüllen (Urheber, Copyright) und Schlagworte einzutragen. Anhand dieser Schlagworte können Fotos später besser wiedergefunden werden. Als Schlagworte eignen sich Personen und Gegenstände auf dem Foto, der Anlass oder der Aufnahmeort. Auch die Stimmung auf dem Foto ist ein gutes Schlagwort (dunkel, friedlich, hektisch …). Das Format und die Fototechnik (Schwarzweiß, Gegenlicht, Vogelperspektive, Makro …) kann für die Suche ebenfalls ein wichtiges Schlagwort sein.

Man sollte immer die Originaldateien in höchster Auflösung abspeichern. Andere Versionen eines Fotos können gelöscht werden, um Speicherplatz zu sparen. Zum Verschlagworten gibt es verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Programme. Der Windows Explorer, Irfan View oder Namexif sind kostenfreie Programme. Wichtig für den Aufbau und die Pflege eien Fotoarchivs sind auch regelmäßige Backups, Sicherheitskopien der Daten.
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Kann mir Facebook beim Verbreiten von Texten helfen?

Facebook ist ein soziales Netzwerk. Es ist eine Internet-Plattform zum Interagieren, Austauschen und Kommunizieren. Es ist das soziale Netzwerk mit den meisten Nutzern weltweit, gegründet 2004 in den USA. Aufgrund von in den USA abweichenden Datenschutzgesetzen ist es in Deutschland nicht unumstritten. Für ein Kiezmagazin oder eine Bürgerredaktion kann Facebook dennoch interessant sein.

Auf Facebook selbst gehören keine längeren Texte. Vielmehr kann ein kurzer, prägnanter Text mit maximal 120 Zeichen (1-2 kurze Sätze) veröffentlicht werden. Wenn er über einen Link zum Beispiel auf den Redaktionsblog oder einen Artikel verweisen soll, sollte er die Leser neugierig machen. Damit das funktioniert, gehört auch ein aussagekräftiges Foto dazu,Videos ziehen ebenfalls viele Facebook-User an. PDFs können nur veröffentlicht werden, wenn sie in Fotos umgewandelt wurden.

Aber Achtung! Das Pflegen einer Facebookseite kostet viel Zeit. Möchte man gelesen werden, sollte man ein bis vier Facebookeinträge (Posts) pro Woche, aber nicht mehr als zwei pro Tag einplanen. Paktisch ist, dass man Beiträge auch vorbereiten und für einen kommenden Tag planen kann. Auch auf die Tageszeit kommt es an. Die meisten Leser  werden erreicht, wenn man zwischen 11 bis 13 Uhr sowie zwischen 19 bis 22 Uhr postet.
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Was muss ich technisch beachten, wenn ich ein Magazin drucken möchte?

Damit ein fertiges Kiezmagazin in einer Druckerei gedruckt werden kann, sollte man bereits bei der Erstellung der Druckdatei auf einige Dinge achten. Die meisten Druckereien benötigen für den Druck eine PDF-Datei. Wird das Magazin mit einem professionellen Layoutprogramm wie einem Programm aus der der Adobe Creative Suite, QuarkXPress sowie CorelDRAW ab der Version 11, kann das PDF direkt exportiert werden.

Beim Layouten muss die Beschnittzugabe laut den Vorgaben der gewählten Druckerei beachtet werden. Damit Flächen oder Bildern im fertigen Magazin bis zum Rand reichen, sollte im Layout eine Beschnittzugabe von zwei/drei Millimetern an allen vier Seiten berücksichtigt werden. Flächen oder Bilder müssen also zwei Millimeter über den Rand hinausragen. Bilder, die im Kiezmagazin gedruckt werden sollen, müssen eine Mindestauflösung von 300 dpi haben und im CMYK-Modus als TIFF oder JPEG abgespeichert werden. Weitere Details sollten bei der ausgewählten Druckerei erfragt werden.
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Wie kann der Redaktionsblog besser gefunden werden?

Damit die Texte auf einer Seite viele Leser haben, sollte die Internetseite von Suchmaschinen gut gefunden werden beziehungsweise bei einer Suche noch bestimmten Schlagworten weiter oben in der Trefferliste stehen. Wenn man einige Tipps beherzigt, klappt das besser. Man spricht von Websiteoptimierung (SEO). Mit verschiedenen Plugins können Verbesserungen vorgenommen werden.

Doch SEO ist nicht nur für das bessere Suchmaschinen-Ranking gut. Es hilft auch Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel Blinden, die sich die Seite von einem Gerät vorlesen lassen. Eine Webseite sollte deshalb einen aussagekräftigen Seitentitel und eine klare Struktur (Gliederung durch Überschriften, Absätze und Navigationsleisten) haben. Wichtige Informationen sollten stets am Anfang stehen, Linktexte aussagekräftig sein. Bei Fotos sollten die Alt-Texten ausgefüllt werden. Achtet man nur auf diese wenigen Aspekte, kann die Seite schon besser gefunden werden.


Wie ist der Zeitablauf bei der Produktion des Kiezmagazins?

Ein Produktionszyklus dauert beim Kiezmagazins Soldiner neun Wochen. Im Laufe dieser Zeit entsteht eine Ausgabe. Der Zyklus beginnt mit einer Redaktionssitzung. Die ehrenamtlichen Schreiber und Fotografen treffen sich, um die Themen und Inhalte für das zu produzierende Heft festzulegen. Danach wird recherchiert, geschrieben und fotografiert. Dafür hat die Redaktion einen Monat Zeit.

Die entstandenen Inhalte werden dann von einer zweiten Person gegengelesen, die Tipps und Anmerkungen zum Text macht. Für diesen Prozess steht eine Woche zur Verfügung. Sind die Änderungen gemacht, werden die Inhalte layoutet. Das dauert ebenfalls ungefähr eine Woche. Anschließend werden die Texte von einer professionellen Lektorin gelesen. Sie kontrolliert innerhalb von zwei Tagen die Lesbarkeit der Texte, checkt Grammatik und Rechtschreibung und gibt Hinweise zum Textverständnis. Ihre Anmerkungen werden dann geprüft und eingearbeitet.

Schließlich werden die Fotos für den Druck bearbeitet und die PDF-Druckdatei erstellt. Für Druck und Verarbeitung benötigt die Druckerei fünf bis sieben Tage. Ist der Soldiner fertig gedruckt, wird er im Soldiner Kiez verteilt und an Auslagestellen abgegeben. Die Verteilung nimmt etwa eine Woche in Anspruch.
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Wie funktioniert Twitter?

Twitter ist ein Nachrichtenportal und eine Community zugleich. Angemeldete Nutzer können auf Twitter kurze Nachrichten mit bis zu 280 Zeichen veröffentlichen. Aber auch Fotos, Videos, Links, GIFs oder Umfragen können getweetet werden. Twitter hat in Deutschland etwa 12 Millionen Besucher im Monat und geschätzte eine Million aktive Accounts. Inhalte bei Twitter werden chronologisch angezeigt und – anders als bei Facebook – nicht automatisch gefiltert. Twitter kann privat (Austausch, Vernetzung, Information, Unterhaltung oder beruflich (Netzwerken, Öffentlichkeitsarbeit) genutzt werden.

Um Twitter verwenden zu können, muss man auf der Seite https://twitter.com/signup?lang=de einen Account anlegen. Danach kann man verschiedene Einstellungen vornehmen: einen prägnanten Namen wählen, ein Profilfoto hochladen, eine Kurzbeschreibung einfügen sowie die Einstellungen zu Sicherheit und Datenschutz anpassen. Darüber hinaus kann die Twitter-App für die Nutzung auf dem Smartphone oder Tablet eingerichtet werden.

Sind alle Einstellungen vorgenommen, kann sofort eine Nachricht mit bis zu 280 Zeichen veröffentlichen werden. Darüber hinaus können andere Accounts abonniert werden. Auf die Tweets anderer Accounts kann man mit einem eigenen Tweet antworten, man kann ihn weiterverbreiten (retweeten) oder favorisieren. Außerdem ist es über Twitter möglich, private Nachrichten versenden, die nicht öffentlich sind. In den Tweets werden häufig sogenannte Hashtags verwendet (#). Sie dienen der Verschlagwortung und sorgen dafür, dass Tweets zu einem Thema besser gefunden werden.

Anfangs lohnt sich die Überlegung zum eigenen Twitterstil. Dieser kann formal, halbformell oder persönlich sein. Selbstironie kommt in der Twitter Community gut an. Wichtig ist, dass man sich fürs Twittern Zeit nimmt und respektvoll kommuniziert. Geschehen Fehler beim Twittern, sollte man sich dafür entschuldigen. Empfehlenswert ist es auch, Trends oder Wortspiele (Memes) mitzumachen. Damit erhöht sich die Aufmerksamkeit für die eigenen Tweets. Eine sehr wichtige Funktion haben Fotos. Sie sollten daher zu den meisten Tweets dazu gehören.

Wie bei allen Veröffentlichungen sollten auch bei Twitter die Urheberrechte (Fotos) und das Recht am eigenen Bild berücksichtigt werden. Achtung: Ironie wird oft nicht verstanden, weshalb man eher darauf verzichten sollte.

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